Loquard
gehört zu den uralten Warfendörfern, die sich wie ein Perlenkranz
entlang der ostfriesischen Küste finden lassen. Bevor die Ostfriesen
Deiche bauten, waren die Warfen die einzige Möglichkeit sich vor den
Sturmfluten zu schützen. Meist gehen ihre Anfänge bis in die
römische Zeit zurück. In der Regel wurden die höchsten Punkte der
Warfen nicht bebaut - man brauchte die Flächen um das Dorf um bei
Sturmfluten das Vieh retten zu können. Als die Friesen christlich
wurden, war somit hier der einzige freie Platz, um eine Kirche bauen
zu können. Als es später "Häuptlinge" gab, konnten sie
ihre Burgen ebenfalls hier errichten. In Loquard ist diese Situation
noch gut erhalten. Allerdings ist nur noch die Kirche erhalten. Ein
runder Graben in der Nähe war bis ins Jahr 1400 der Platz, an dem die
Burg stand. Sie wurde in diesem Jahr von den hanseatischen Truppen
zerstört, die Jagd auf Störtebeker und seine Mannen machten. Der
Loquarder Häuptling hatte wohl Gödeke Michel über Nacht Quartier
gewährt und dafür übten die Hanseaten Rache, indem sie die Burg
zerstörten. Seitdem wuchs übrigens hervorragender Grünkohl auf der
Insel, bevor sie verschönert wurde.
Sehenswürdigkeiten:
- historische Kirche
- Pünte (mit Seilwinde über den Kanal)
- Wassermühle
Sport u. Freizeit:
- Spaziergänge und Fahrradausflüge über den Deich u. durch die Landschaft
- Reiten
- Angeln
- Spielplatz
- Restaurant
- Gastronomie
Einkaufen:
- Einkaufsmarkt (Spar) im Ort
- weitere Einkaufsmöglichkeiten in Emden ca. 10 km oder Pewsum ca. 6 km
- Ärzte, Apotheke, Geldautomaten, Banken, Drogerien in Pewsum ca. 6 km Unterkünfte:
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Ferienhaus "Roß"
Loquard |
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Ferienwohnung
"Haus Landlust"
Loquard |
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Ferienhaus
"Rohrbach"
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Ferienhaus "Luett
Matten"
Loquard |
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